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Jedes kranke Kind soll Kinderspitex bekommenEin „normales Jahr“ – ein Jahr, kein spektakuläres und doch ein intensives, geht zu Ende. In den letzten Jahren waren unsere Bemühungen darauf ausgerichtet, zusammen mit allen Gemeinden des Kantons Luzern und allen Kantonen der Zentralschweiz tragfähige Leistungsvereinbarungen zu schaffen und damit politische Anerkennung und finanzielle Sicherheit zu erlangen. Im vergangenen Vereinsjahr haben wir unseren Schwerpunkt darin gesehen, das Angebot der Kinderspitex in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Weiterhin ist es unser Ziel, durch vermehrten Kontakt vor allem zu den Kinderkliniken und Kinderärzten, jedem in der Zentralschweiz wohnhaften Kind die benötigte Pflege durch die Kinderspitex zu ermöglichen.
Kinder brauchen uns... Kinder als kleine Erwachsene zu bezeichnen wäre falsch. Ihre Bedürfnisse und ihre Krankheiten sind anders und brauchen aus diesem Grund spezielle Institutionen, welche auf diese besonderen Bedürfnisse eingehen. Das familiäre Umfeld des kranken Kindes spielt in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. Schwierige soziale Situationen gehören dazu. Schulung und Beratung der Eltern sind zu einem bedeutenden Bestandteil unserer Pflege geworden. Die Entwicklung im Gesundheitswesen, welche mit der Einführung der Fallpauschalen zu kürzeren Hospitalisationen führen wird, ruft geradezu nach spezialisierter und anspruchsvoller Pflege zu Hause. Und dafür setzen wir uns ein. Wir sind mit einem kompetenten, erfahrenen Team bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. …auch in der Nacht Die Pflegestunden im letzten Jahr sind konstant geblieben. Stattgefunden hat jedoch eine deutliche Verlagerung von der Pflege am Tag zur Pflege und Überwachung in der Nacht. Das bedeutet, dass schwer erkrankte Kinder eine intensive und somit anspruchsvollere Pflege rund um die Uhr benötigen. Kinderspitex Einsatzstunden 2008
2008 hat die Kinderspitex bei 77 Kindern Einsätze geleistet. Davon 53 Kinder in LU, je 7 Kinder ZG, UR und SZ, 2 Kinder OW, 1 Kind NW. Team Die neuen, jungen Mitarbeiterinnen haben im letzten Jahr zumindest einen kleinen Generationenwechsel in unser Team gebracht. Gut betreut und unterstützt von ihren erfahrenen Kolleginnen und von Maria Flury, Pflegeexpertin, haben sie sich den vielfältigen Herausforderungen gestellt und sind so zu einem wichtigen Teil unseres Teams geworden.
Projekte und Ziele 2009 Die gemeinsam formulierten Jahresziele und deren Umsetzung sind ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Projekt Kinderbuch Die Schaffung eines Spendenreglementes und die Erarbeitung eines Instrumentes zur Prüfung der Kundenzufriedenheit sind weitere Ziele, welche wir uns für das neue Jahr gesteckt haben.
Danke… Ein grosser Dank geht an alle Pflegefachfrauen, welche mit ihrem Fachwissen und ihrer Flexibilität alles daran setzen, den kranken Kindern zu Hause die optimale Pflege und den Eltern die wichtige Unterstützung zukommen zu lassen. Dieser Dank gilt auch allen Mitarbeiterinnen, welche die Kinderspitex im letzten Vereinsjahr verlassen haben. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem Ausschuss gestaltet sich als sehr angenehm und ist von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Strategische Themen werden kompetent erarbeitet. Mit Dr. med. Hermann Winiker ist neu ein leitender Arzt der Kinderchirurgie im Vorstand vertreten. Dr. med. Patrick Imahorn hat sein erstes präsidiales Jahr mit Bravour gemeistert. Mit Freude und Engagement führt er den Vorstand und ist uns eine wichtige Stütze im Kinderspitex-Alltag. Herzlichen Dank! Ein besonderer Dank geht an meine Kolleginnen von der Geschäftsstelle. Kompetent, aufgestellt und voller Elan und Ideen führen wir gemeinsam den Betrieb der Kinderspitex. Wir meistern schwierige Situationen zusammen und wir sind der Überzeugung, dass die Kinderspitex nicht mehr wegzudenken ist! Brigitte Lustenberger-Furrer, Leitung Kinderspitex
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B. Lustenberger-Furrer
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