Unsere Tochter Corinne hatte eine sehr starke Skoliose. Diese wurde im Juli 2005 operativ korrigiert. Die Wirbelsäule wurde durch das Anbringen von zwei Stäben aufgerichtet und stabilisiert. Die Operation sowie der Heilungsverlauf verliefen optimal. Unerwartet trat jedoch nach neun Wochen ein Infekt auf. Aus diesem Grund wurden weitere Operationen und Antibiotikatherapien nötig, welche leider auch nicht den gewünschten Erfolg brachten. Die Stäbe mussten operativ wieder entfernt werden.
Krankenhaus frühzeitig verlassen
Nach 17 Wochen Spitalaufenthalt in Basel, bei welchem meine Frau, infolge der Behinderung von Corinne, rund um die Uhr anwesend war, schien uns ein weiterer Aufenthalt von 6 Wochen unzumutbar. Das Ärzteteam in Basel war mit unserem Vorschlag – die Pflege von Corinne zu Hause mit Hilfe der Kinderspitex fortzusetzen - einverstanden. Von nun an besuchte uns täglich eine Pflegefachfrau der Kinderspitex. Sie verabreichte Corinne die Antibiotikatherapie und kontrollierte die Infusionsleitung.
Weitere Operation wurde notwendig
Trotz starkem Antibiotikum, bildeten sich wieder einige Blasen an Corinnes Narbe. Offenbar entzündeten sich Knorpelteile der Wirbelsäule. Im Oktober 2006 wurde eine weitere Operation notwendig.
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Dank den „guten Feen“ der Kinderspitex konnte der erneute Spitalaufenthalt wesentlich verkürzt werden. Leider öffnete sich die Narbe wieder an drei Stellen. Anhand des guten Allgemeinzustandes von Corinne entschieden wir uns, nach Absprache mit den Ärzten, auf eine weitere Operation zu verzichten. Wir waren der Meinung, Corinne sollte sich von all den Strapazen erholen.
Zusammen mit der Kinderspitex pflegen wir die Wunden sorgfältig. Corinne kann in der gewohnten Umgebung wieder etwas Kraft zulegen. Der Wundverlauf verändert sich tatsächlich in eine gute Richtung. Wir sind zuversichtlich, dass sich Corinne bald vollständig und selbständig erholen wird.
Dankeschön
Bei dieser Gelegenheit möchte ich dem Kinderspitex-Team gerne unseren Dank aussprechen. Was wir in den letzten Monaten an Hilfe erfahren durften, ist nicht selbstverständlich. Das freundschaftliche Auftreten und die grenzenlose Flexibilität sind unbezahlbar. Das Team hat sehr viel dazu beigetragen, dass sich unser Alltag weitgehend normalisiert hat.
Beat Felder, Vater von Corinne
2006
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